Postleitzahlen

Postleitzahlen in Deutschland, Postleitzahl (abgekürzt PLZ; wörtlich „Postleitzahl“), bestehen seit dem 1. Juli 1993 aus fünf Ziffern. Die ersten beiden Ziffern bezeichnen das Gebiet, die letzten drei Ziffern den Postleitzahlbezirk.

Vor der Wiedervereinigung verwendeten sowohl die Bundesrepublik Deutschland (BRD) als auch die Deutsche Demokratische Republik (DDR) vierstellige Postleitzahlen. Im Rahmen einer Übergangsregelung nach der Wiedervereinigung wurden zwischen 1989 und 1993 die Postleitzahlen im Westen mit einem „W“ vorangestellt, z.B: W-1000 [Berlin] 30 (die Postbezirke in den westlichen Städten waren üblicherweise von der Postleitzahl getrennt, obwohl „1030“ richtig gewesen wäre) und die im Osten mit „O“ (für Ost), z.B: O-1xxx Berlin.

Stadtverwaltungen und Postkunden mit hohem Postaufkommen oder Großkunden haben ihre eigenen Postleitzahlen, getrennt von denen, die für Postbezirke oder Postfach-Nummernbereiche verwendet werden.

Postalische Regionen folgen nicht notwendigerweise Landesgrenzen, so dass eine Sortierung nach Bundesländern nicht praktikabel ist.

5-stelliges Zahlensystem seit 1993

Die 5-stelligen Postleitzahlen wurden am 1. Juli 1993 festgelegt.